Rekom …

Irgendwie scheint die Luft raus zu sein. Das Training ist zäh, es kommt mir vor, es wird immer anstrengender und überhaupt, was ich alles machen könnte in der Zeit, die während dem Sport einfach so verrinnt. „Anzeichen für Übertraining“ kommt mir in den Sinn. Objektiv betrachtet kann es das nicht sein. Ich habe viel zu wenig Zeit fürs Training, mache viel weniger, als ich sollte und lasse dann noch ständig etwas ausfallen. Das „Übertraining“ bezieht sich wohl eher auf den Rest des Lebens. Viel Arbeit in allen Bereichen. Zu viel, kaum zu bewältigen.

Während ich also lustlos vor mich hin radle, gehe ich im Kopf den Trainingsplan durch und denke mir, hm, eigentlich wäre Rekom dran diese Woche. Das heißt Regeneration und Kompensation, der Umfang wird deutlich reduziert (um 30% ca.). Der Körper hat Zeit, sich zu erholen, und wenn man vorher alles richtig gemacht hat, reagiert der er mit „Superkompensation“ – mehr Muskeln als vorher, um für die offensichtlich ständigen, hohen Anforderungen gerüstet zu sein. Somit ist die Rekom-Zeit extrem wichtig für den Gesamterfolg des Trainings. Ich habe Zweifel, ob ich tatsächlich derart ernsthaft Sport getrieben habe, dass das überhaupt ins Gewicht fällt. Sollte ich nicht erstmal auf das erhoffte Pensum kommen, bevor ich es wieder reduziere? Ich entscheide mich (aus Faulheit oder innerer Eingebung), mein Training für diese Woche sehr locker anzugehen und deutlich zu verkürzen. Und soviel kann ich schonmal verraten, es wird sich auszahlen …

Diese Woche waren es also:

Dienstag:
Motomed Beine
38 min
sehr locker, Widerstand meist 5
durchschnittliche Leistung: 17

Mittwoch:
Motomed Arme
40 min
sehr locker, Widerstand meist 7
durchschnittliche Leistung: 40

Dann folgten drei Tage, an denen ich im Alltag relativ viel zu Fuß unterwegs war. Das ist natürlich schwer in irgendwelche Kategorien zu packen als Training, hat aber sicher auch irgendeinen Effekt.

Kategorien: Sport

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