Heute morgen bekamen wir Verstärkung von Rita. Sie organisiert den Vortrag am Montag in Koblenz und wollte unbedingt eine Etappe mitradeln. Das bemerkenswerte daran: Rita fährt total ungern Fahrrad und muss ganz schön über ihren Schatten springen, um heute dabei zu sein.

Hier ein Bild speziell für meine Mama und alle anderen Schweden-Fans. Nein, ganz so weit sind wir nicht gekommen, das ist immer noch in St. Goar.

Gegenüber von Bad Salzig: die „Feindlichen Brüder“ Burg Liebenstein und Burg Sterrenberg. Hier verabschiedeten wir uns von Ruth, die heute bis Koblenz fahren wollte.

Gute Reise, Ruth!

Da wir heute nur eine überschaubare Strecke zu fahren hatten, konnten wir die Pausen großzügiger gestalten.

Hier fühlten wir uns an die Freiburger Bächle erinnert.

Ich ließ mir die Chance nicht nehmen, mit dem Rad den Bachlauf zu durchqueren. Erste Überraschung bei Rita: wir haben schon die Hälfte geschafft und es war noch gar nicht schlimm.

Weiter ging’s am Rhein entlang. Gegenüber das Wallfahrtskloster Bornhofen. Dort lassen die Pilger traditionell ihre Wanderstöcke zurück. Da ich meine schlecht abgeben kann und ich auch keine neuen brauche, bleiben wir vorerst auf unserer Flussseite.

Mir fällt ein, das ich unbedingt noch einkaufen sollte, deshalb fahren wir ein Stückchen in die sehr schöne Innenstadt von Boppard herein.

Das Berkelbike wurde neugierig betrachtet.

„Kannst du auch nur mit den Beinen fahren? Mach mal!“

Zum Glück ging es nicht ganz so steil bergauf und ich konnte glaubhaft alle Funktionen des Rades vorführen.

Wir fanden einen Supermarkt und führen nach dem Einkauf zurück zum Fluss …

… um diesen mit der Fähre zu überqueren. Zwischen Koblenz und Mainz gibt es keine einzige Brücke über den Rhein.

Hinter dem tierischen Fahrgast ist die  dank Niedrigwasser super steile Rampe der Fähre zu sehen. Dort waren die Grenzen des Dreirads zu spüren. Geht es zu sehr bergauf, dreht das Vorderrad durch.

Blick zurück auf Boppard. Hanse-Flair …

… oder die dunkle Seite der Stadt. Beide Fotos sind zum gleichen Zeitpunkt entstanden, nur Kamera bzw. Belichtung sind anders. Nicht nur Kameras, vor allem auch wir Menschen haben manchmal einen total verschiedenen Blick auf die Welt. Zusammen können wir viel mehr Facetten der Wirklichkeit wahrnehmen als alleine.

In Filsen vor der „längsten Bank am Rhein“. An einer Stelle kann man die Sitzfläche sogar hochklappen, um einen Durchgang zu schaffen.

Wenig später waren wir am Ziel. War das Radfahren für Rita nun tatsächlich so schlimm? Ganz und gar nicht, sie hat kaum gemerkt, wie die Zeit vergangen ist und gibt zu, das es sogar Spaß gemacht hat. Auch ich finde, wir hatten einen tollen und kurzweiligen Tag. Montag sehen wir uns wieder zum Vortrag.

 

Kategorien: Tour

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