Das wird der letzte sportliche Tag der ersten Woche, danach ist erstmal Regeneration angesagt. Melina hat sich in die Schule verabschiedet. Ihre Mutter Ellie wird mich ein Stück begleiten. Meine Strecke ist auch ihr Arbeitsweg, den sie öfters mit dem Rad zurücklegt.

Malerische Brücke über die Weschnitz.

So sieht’s von oben aus.

Wenig später verabschiedete ich mich von Ellie.

Ein großer Teil der heutigen Etappe führte über solche Waldwege. Eine wunderschöne Umgebung, leider kann ich den Waldgeruch nicht mit posten. Allerdings hatte es der Untergrund in sich. Die Schotterwege ließen mich nur langsam und vor allem mühsam vorankommen.

Die Langsamkeit schärft die Sinne für die Schönheit der Natur …

… und die kleinen Dinge.

Licht am Ende des Tunnels? Tatsächlich, der Schotter hatte ein Ende und es ging endlich auf Asphalt weiter. Dort konnte ich ein bis zwei Gänge hoch schalten. Wahnsinn, was der Untergrund ausmacht.

Die Pferde waren teils verschreckt von meinem Rad, teils beäugten sie mich neugierig.

Noch mehr Bilder von der Idylle am Wegesrand.

 

Immer wieder war zu hören und zu sehen, wie nah ich schon am Frankfurter Flughafen bin. Unzählige Versuche, ein Flugzeug zu fotografieren …

… endeten mit schönen Aufnahmen von Wolken.

Was auf den ersten Blick wir ein schön angelegter Park aussah, entpuppte sich wenig später als Golfplatz. Das war bereits der zweite Golfplatz auf meiner Strecke.

Ah, schnell, da Flugzeug-Beweisfoto soll doch noch gelingen. Wer findet es?

Wenig später kann ich im Hotel an. Sieht aus, als könnte man’s hier aushalten.

Wie bin ich eigentlich bisher mit meinem überschaubaren Gepäck klargekommen? Es ist tatsächlich alles wichtige dabei. Heute habe ich zum ersten mal etwas vermisst, und zwar Besteck nach meinem Einkauf. Der Joghurt-Deckel-Löffel war eine gute, improvisierte Lösung (flache, breite Joghurtbecher sind unbedingt zu bevorzugen).

Kategorien: Tour

1 Kommentar

Waltraud Böhme · 18. September 2018 um 18:48

Ich bin begeistert von diener Reise, von deinem Mut so etwas allein zu machen und von den tollen Fotos
die du am Wegesrand geschossen hast. Die Sendung hab ich auch gesehen, wie immer toll gemacht. Für die Buchlesungen hoffe ich auf viele Interessenten und ein gutes Raumklima.
Ich wünsche dir eine gute Zeit, interessante Kontakte mit netten Menschen unterwegs und komme gut an.

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