Schon auf dem Rückweg vom Interviewtermin ärgere ich mich. Das war zwar mehr so ok-ish, das Publikum wird nicht merken, dass es nicht mein Tag war für Interviews. Aber ich merke es, und ich ärgere mich gerade über die ein oder andere verpasste Gelegenheit. Vielleicht ist es an der Zeit, die Pressearbeit zurückzufahren. So ein hoher Einsatz, wenn man bedenkt, dass ich einen großen Teil meines Privatlebens in der Öffentlichkeit ausbreite. Und wenn ich mich hinterher nichtmal über das Ergebnis freuen kann, wo ist der Sinn des Ganzen?

Dem Austrahlungstag fiebere ich nicht entgegen. Die Rückmeldungen sind positiv, immerhin. Ich vergesse die Sache wieder. Am nächsten Tag landet eine E-Mail von Gert Wiedemann in meinem Postfach, der mir vollkommen begeistert berichtet, dass er mich im Radio gehört hat. Er leitet den Deutschland-Vertrieb für das Berkelbike, verfolgt meine Geschichte schon seit Jahren und hätte mich gerne einmal persönlich getroffen. Ich erinnere mich, dass wir schon einmal in Kontakt waren, aber das Treffen kam damals aus Termingründen nicht zustande.

Schlagartig fällt mir wieder dieser verrückte Tagtraum ein von der Fahrradtour. Und weil das so ein verrückter Zufall ist, schreibe ich Herrn Wiedemann postwendend zurück und zögere auch nicht, ihn bei dieser Gelegenheit nach einer Berkelbike-Leihgabe für das Projekt zu fragen.

Tja, die Antwort erübrigt sich wohl. In wenigen Wochen starte ich tatsächlich, und so richtig glauben kann ich es wohl erst, wenn ich die ersten Meter gefahren bin.

Nun habe ich also nicht nur das Tour-Projekt gestartet, sondern in diesem Zusammenhang auch einen Blog, zwischendurch gab es noch eine Fernsehprokuktion. Es folgen weitere Interview-Termine, von denen wahrscheinlich manche gut und manche nur ok-ish verlaufen werden. Aber hey, manchmal ergeben sich die verrücktesten Sachen fast von selbst.

Kategorien: Tour

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