Dass ich heute früh mit Muskelkater aufwache, war im Grunde klar. Zum Glück war es nicht so schlimm wie gestern befürchtet und recht gleichmäßig auf den Körper verteilt. 12 Kilometer zeigte mir das Navi für heute an. Am Ende waren es wohl etwas mehr, da ich lieber den beschilderten Radwegen gefolgt bin.

Wer erkennt, von wo ich heute gestartet bin?

Na klar, ein AKW, nicht allzu weit von Karlsruhe, das kann nur Philippsburg sein.

Ein See?

Ein ziemlich schöner See sogar.

„Die nächste links“, meinte das Navi. Puh, OK, dann nehme ich mal so richtig Anlauf, um da hochzukommen.

Musste ich dann doch nicht. Aus der Nähe war das berühmt „andere links“ zu sehen.

Nachdem mich das Navi gestern ein Stück auf eine Landstraße geschickt hatte, bin ich heute lieber den offiziellen Radwegen gefolgt. Kurz vor Hockenheim stand ich auf einmal vor einem fiesen Hindernis: Treppen! Der Weg bis hierher war fast menschenleer. Zum Glück war der Treppen-Abschnitt gut besucht und ein paar sehr nette Leute haben mir über die Schikane geholfen. Danke euch! Das hat mir einen längeren Umweg erspart.

Ankunft in Hockenheim.

Der Stadtpark, ein Überbleibsel einer Landesgartenschau, hat mich immer wieder zum Anhalten und Fotografieren genötigt, so viele schöne Ecken gibt es dort.

Besonders gefreut habe ich mich über die Einladung von Katrin. Mit ihr habe ich früher viele Sprünge und Erlebnisse geteilt. Es gab ein leckeres Mittagessen und eine Waschmaschine, aus der meine Klamotten quasi trocken herauskamen.

Heute Abend gab es dann die erste Lesung der Tour in der Buchhandlung Gansler. Es war eine ganz wunderbare Atmosphäre. Nach der eigentlichen Lesung blieben die Gäste noch lange und stellten viele interessierte Fragen.

 

Jetzt habe ich also eine neue Transport-Herausforderung. Ich bin optimistisch und freue mich auf morgen. Da geht es nämlich in meine alte Heimat.


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