Für heute hatte sich Gabi als Mitfahrerin angekündigt. Wir starteten gut gelaunt zu einer Etappe, die mit 150 Metern bergauf doch Respekt einflößte.

Gabi hatte auf eigene Faust Spenden gesammelt für mein zukünftiges eigenes Berkelbike und überreichte mir diesen prall gefüllten Umschlag. Vielen herzlichen Dank an die zahlreichen Spender für insgesamt 500€!

Das war mindestens der dritte oder vierte Ikea, an dem ich vorbeifahre. In solchen Momenten wird sichtbar, wie weit ich schon gefahren bin.

Das Flüsschen Düssel gibt dem zur Großstadt mutierten Dorf seinen Namen.

Wir entschieden uns freiwillig gegen die bequeme Straße und für den Schotterweg, weil es hier so schön grün war.

An der einzigen legalen Graffitiwand in Düsseldorf schauen wir den Künstlern zu.

Immer wieder machte Gabi Fotos von mir, manchmal gänzlich unbemerkt.

Wir kamen an der echten Schlossallee vorbei. „Ich kaufe ein Hotel“. Es ist also absehbar, dass wir als Gewinner diese Tour beenden werden.

Das Schlösschen lädt zum Fotografieren ein.

Gartenzwerge waren gestern. Huch, wer schaut und denn hier an?

Schöne Aussicht von einer Brücke, im Hintergrund ein Flugzeug im Anflug auf Düsseldorf.

Am Waldrand trafen wir eine Frau, die dort Walnüsse sammelte, und entschieden und spontan dazu, auch ein paar für die Mittagspause mitzunehmen.

Unser Picknickplatz war ein natürliches Wohnzimmer …

… Mit Bänken und Tisch aus Baumstämmen und einem weichen Teppichboden aus Sägespänen.

Gut gestärkt überquerten wir die Stelle, die wir seit dem ersten Blick auf das Höhenprofil nur als „die Spitze“ bezeichneten.

Es war klar, dass Gabi irgendwann wieder nach Hause fahren musste. Ohne Vorwarnung tauchte ein Wegweiser zum Fahrradweg nach Duisburg vor uns auf. Es wäre wohl vernünftig, hier abzubiegen. Wir schauten uns an, keine wollte sich jetzt schon verabschieden müssen. Schließlich taten wir das doch, Gabi bog ab und ich fuhr geradeaus weiter Richtung Mühlheim. Danke für die kurzweilige Etappe, Gabi!

In Mühlheim: erster Blick auf die Ruhr.

Da musste ich noch drüber, dann wartete der letzte knackige Anstieg des Tages auf mich. Dass es im Ruhrgebiet ganz schön hügelig ist, hatte ich noch in Erinnerung.

Lara, die letzte Warmshowers-Gastgeberin der Tour, begrüßte mich herzlich. Für ein sehr leckeres Abendessen sorgte ein vegetarisches Restaurant in der Nähe.


1 Kommentar

Gabi Jansen · 23. September 2018 um 15:31

Liebe Susanne,

Eine sehr schöne Beschreibung unserer gemeinsamen Tour! War echt schön und die landet in meinem Erlebnisbuch.

Schön, dass du mich mitgenommen hast!

Ganz liebe Grüße
Gabi

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