Nach einer einer erholsamen Nacht wurde ich zeitig geweckt. Bei einem Blick aus meinem Hotelfenster wird klar, von was. Das Frühstück war sehr reichhaltig.

Gestern war ich von 18 km für den heutigen Tag ausgegangen, heute überraschte mich das Navi nach Eingabe der genauen Adressen mit 22. Es ging vorbei am Hockenheimring, der leider wegen Gegenlicht gar nicht fotogen war.

Nach einem langen Stück durch den Wald wurde es sehr urban in Oftersheim und Schwetzingen. Als ich mit Tijmen (einer der Jungs, die mit ihren Rollstühlen von Amsterdam nach Berlin gefahren sind), über ein gemeinsames Projekt nachdachte, meinte er: „lass uns das ganze unter ein Motto stellen. Aufmerksam machen auf den Klimawandel oder so.“ Ich war mir nicht sicher, ob das das richtige Thema ist. Wichtig ist es ohne Frage, aber scheinbar ohne einen Bezug zu mir. Die Ironie des Schicksals will es, dass ich jetzt also im September unterwegs bin bei 30°C …

Kurzes Warten am Bahnübergang. Es muss ja nicht immer Brücke oder Unterführung sein.

Vertraute Landschaft: am Horizont ist der Odenwald zu sehen. Hier entlang geht’s zu meinem früheren Zuhause.

Dann kann mir mein Papa entgegen und ist das letzte Stück mit mir zusammen gefahren.

Der Neckar zwischen Neckarhausen und Ladenburg. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal mit der Fähre gefahren bin.

Am Abend gab es dann die zweite Lesung, diesmal im Café Antique in Ladenburg. Bei einem Glas Wein lauschten die Gäste den Erlebnissen aus „Steh auf und flieg!“

In den vielen Vitrinen kann man Waren eines Auktionshauses bestaunen. Alte, mit viel Liebe gemachte Puppenstuben und Kaufmannsläden waren eine tolle Kulisse. Es herrschte eine sehr gemütliche Wohnzimmeratmosphäre.

Danke an die Mit-Gastgeber für den tollen Rahmen, meine Eltern für die Unterkunft und alle, die die Tour mit ihrer Spende unterstützt haben.


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